Brackenheim – Die Deutsche Weinwelt in Brackenheim ist seit Freitag, 30. Oktober 2026, für die Öffentlichkeit zugänglich. Das teilte die Stadt Brackenheim mit. Ende September hatte es bereits ein Pre-Opening für geladene Gäste gegeben. Jetzt können alle Besucher die Ausstellung mit Vinothek und den Gastronomiebetrieb nutzen.
Am Eröffnungstag kostet die Eintrittskarte 12 €, der reguläre Preis liegt bei 15 €. Inklusive ist ein kleines Glas Wein (0,1l) oder Saft. Am Eröffnungstag können Gäste zwischen 10 und 18 Uhr vorbeikommen.
Die Ausstellungsfläche umfasst knapp 1.000 Quadratmeter, auf denen acht Themenwelten durch die Welt des Weins führen. Die Stadt beschreibt das Haus als Edutainment-Center mit interaktiven, multimedialen und immersiven Elementen für alle Altersstufen. Gezeigt werden unter anderem die Jahrtausende alte Weinproduktion, Videoclips deutscher Weinregionen auf riesigen Leinwänden, Winzer, die zu Wort kommen, sowie Geruchsproben. Statt nur Vitrinen zu betrachten, sollen Gäste die Themen mit allen Sinnen erleben.
Bürgermeister Thomas Csaszar nennt die Weinwelt ein Leuchtturmprojekt der Heuss-Stadt und erwartet viele Gäste.
Kernpunkte
- Adresse: Schlossplatz, 74336 Brackenheim.
- Für alle Besucher geöffnet ab Freitag, 30. Oktober 2026.
- Öffnungszeit am Eröffnungstag: 10 bis 18 Uhr
- Eintritt am Eröffnungstag: 12 € statt regulär 15 €, inklusive Wein (0,1l) oder Saft
- Telefonisch erreichbar unter 07231 60080.
Sachstand
Die Weinwelt entsteht in einer besonderen Weinlage: Laut der Stadt Brackenheim stehen nirgendwo in Württemberg so viele Rebstöcke wie dort. Mit etwa 840 Hektar Anbaufläche sei die Stadt die größte Weinbaugemeinde in Württemberg und die größte Rotweingemeinde Deutschlands.
Der Weinbau hat dort eine lange Geschichte. Der Lemberger tauchte laut einem Winzerbetrieb auf der Webseite der Stadt erstmals zu Beginn des 19. Jahrhunderts in der Region auf. Im 18. Jahrhundert vergütete die Kellerei den Transport eines Eimers Wein nach Stuttgart mit 1 Gulden 48 Kreuzern.
Nachbetrachtung
Mit dem Anspruch, Wein erlebbar statt nur sichtbar zu machen, passt das Konzept gut zu einem Ort, an dem der Weinbau so prägend ist. Offen bleibt, wie der reguläre Betrieb aussieht, etwa zu den Öffnungszeiten an anderen Tagen. Leser sollten dafür vor einem Besuch bei der Weinwelt nachfragen.






