Kocher-Jagst-Chronik

Forchtenberg: Schüler-Traum Straßenwärter wird stellvertretender Leiter der Straßenmeisterei im Hohenlohekreis

Redaktion Kocher-Jagst-Chronik

Mulfingen von Jagstberg (Mulfingen)
Symbolbild: Hohenlohekreis (Mulfingen) · Foto: Harke, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons (Datei · Lizenz)

Künzelsau – Als Siebtklässler schrieb er über seinen Berufswunsch, heute übt er ihn aus: Maximilian Stier aus Forchtenberg ist 28 Jahre alt und stellvertretender Leiter der Straßenmeisterei Künzelsau-Amrichshausen beim Landratsamt Hohenlohekreis. Das teilte das Landratsamt Hohenlohekreis mit.

Den Anstoß gab 2011 ein Schülerwettbewerb im Jugendprojekt ZISCH der Heilbronner Stimme. Das Thema lautete „Mein Leben in 15 Jahren“. Stier, damals Schüler der Geschwister-Scholl-Schule in Forchtenberg, wollte Straßenwärter werden. Ihn reizten die Arbeit im Freien, abwechslungsreiche Aufgaben und große Maschinen. Dazu kam der Wunsch, einmal einen Unimog zu fahren.

Vom Auszubildenden zum Straßenmeister

Von 2013 bis 2016 machte Stier beim Landratsamt seine Ausbildung zum Straßenwärter und arbeitete danach fünf Jahre in dem Beruf. Zu den Aufgaben gehörten Winterdienst, Grünpflege, Kontrollfahrten und kleinere Reparaturen, außerdem Einsätze bei Straßensperrungen und Umleitungen sowie die Betreuung von Ampelanlagen. Gearbeitet wird bei jedem Wetter, mit verschiedenen Fahrzeugen und Maschinen. Den Unimog fuhr er schon als Straßenwärter regelmäßig im Hohenlohekreis.

Von 2021 bis 2023 bildete er sich zum Straßenmeister weiter. Die Stellvertretung der Leitung der Straßenmeisterei übernahm er zum 1. Februar 2024. Er koordiniert die Arbeiten der Straßenwärter. Gemeinsam mit rund 30 Kolleginnen und Kollegen hält er die Straßen im Bezirk Amrichshausen in einem sicheren und gut befahrbaren Zustand.

Die Straßenmeisterei im Überblick

Gemeinsam mit dem Stützpunkt Krautheim betreut die Straßenmeisterei ein rund 364 Kilometer langes Netz aus Bundes-, Landes- und Kreisstraßen im Hohenlohekreis. Unter dem Fuhrpark finden sich unter anderem drei Unimogs sowie zwei Lkw. Drei Kolonnen erledigen die Arbeiten auf der Straße, unterstützt von drei Streckenfahrern. Ein Straßenwärter ist als ZBV (Zur besonderen Verwendung) eingesetzt und führt unter anderem Brücken- und Bauwerkskontrollen durch. Eine enge Zusammenarbeit pflegt das Team mit der Straßenmeisterei am Standort Öhringen.

Stier sagte: „Meinen Traumberuf gefunden zu haben, bedeutet mir viel.“

Kernpunkte

  • Wer mehr über den Ausbildungsberuf Straßenwärter (m/w/d) erfahren möchte, findet Details auf der Karriereseite des Hohenlohekreises, https://karriere.hohenlohekreis.de

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