Kocher-Jagst-Chronik

Schrozberg: Kabarett der Kächeles füllt den Kultursaal bis auf den letzten Platz

Redaktion Kocher-Jagst-Chronik

Schrozberg Rathaus (Schrozberg)
Symbolbild: Schwäbisch Hall (Schrozberg) · Foto: Sask1094, CC0, via Wikimedia Commons (Datei · Lizenz)

Schrozberg – Der Kultursaal in Schrozberg war am 23. Oktober komplett besetzt: Die Kächeles gastierten dort mit ihrem Kabarettprogramm Firlefanz. Wie die Stadt Schrozberg mitteilte, hatten Käthe und Karl-Eugen das Publikum nach wenigen Minuten auf ihrer Seite. Im Saal wurde viel gelacht und applaudiert.

Die Kächeles traten zum zweiten Mal in Schrozberg auf. Der letzte Auftritt lag im Jahr 2017 und damit neun Jahre zurück, entsprechend groß war die Vorfreude auf den Abend. Die Gäste wollten nach Angaben der Stadt den Alltag für ein paar Stunden vergessen und einen unbeschwerten Abend erleben. Fast jede Szene wurde mit Gelächter quittiert, und immer wieder gab es kräftigen Beifall.

Im Mittelpunkt des Programms standen schwäbischer Charme, pointierte Dialoge und die Tücken des normalen Ehelebens. Käthe und Karl-Eugen spielten kleine Alltagskatastrophen, gegenseitige Sticheleien und die überspitzten Eigenheiten des jeweils anderen durch. Die Stadt beschreibt das Programm als humorvolle Reise durch die Höhen und Tiefen einer langjährigen Beziehung. Manche im Publikum dürften sich darin wiedererkannt haben.

Nach dem Bühnenprogramm gab es eine Autogrammstunde. Viele Gäste nutzten sie für ein persönliches Gespräch und ein Erinnerungsfoto. Laut Mitteilung fühlten manche Männer im Publikum mit Karl-Eugen mit, während Frauen bei Käthes Erlebnissen verständnisvoll nickten.

Für das leibliche Wohl sorgten die Zwa Bäsle. Das Duo bot als Catering selbstgebackene Flachswickel und Getränke an, die bei den Gästen großen Anklang fanden. Zum Schluss wünscht sich die Stadt, dass der nächste Auftritt der Kächeles in Schrozberg nicht erst in neun Jahren stattfindet.

Nachbetrachtung

Ein voller Kultursaal zeigt, dass Kabarett in Schrozberg ein Publikum findet, selbst wenn der letzte Besuch der Kächeles lange zurückliegt. Die Mitteilung liest sich allerdings eher wie ein Stimmungsbericht. Wer nicht dabei war, erfährt kaum etwas über den Inhalt des Programms. Ein Wiedersehen wünscht sich die Stadt, konkrete Pläne nennt sie nicht.

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